Martin Langer zum Ehrenwehrführer ernannt

In der Stadtverordnetenversammlung vom 29.03.2023 wurde Martin Langer zum Ehrenwehrführer der Feuerwehr Münster ernannt!

Sein Amt als Wehrführer am Standort Münster gab Martin Langer bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Stadt Butzbach ab. Nach über 20 Jahren sei es an der Zeit Platz für die jüngeren Führungskräfte zu machen, so Martin Langer.

Von 1993 ab bekleidete Martin Langer das Amt des stellvertretenden Stadtjugendwart, hier war er bis 2002 tätig. 2001 trat er in das Amt des stellvertretenden Wehrführers ein. 2003 nahm er den Platz des Wehrführers ein und leitete somit seit 2001 erst unterstützend und dann hauptverantwortlich die Geschicke der Münster Wehr. Zahlreiche Lehrgänge folgten, ebenso wie Einsätze und Übungen. 2004 wurde er Mitglied im Feuerwehrausschuss.

 

Insgesamt über 30 Jahre, die Jugendwartzeit mit einbezogen, setzte sich Martin Langer für das Ehrenamt ein und brachte die Ausbildung der Feuerwehrleute nach vorne. Eine Amtszeit von 20 Jahren als Wehrführer ist nicht nur satzungsgemäß Grund genug, einen Ehrentitel zu verleihen. Viel mehr das lange Engagement und das Verdient machen um die Sicherheit der Buztzbacher Bürger veranlassten den Magistrat nun, Martin Langer zum Ehrenwehrführer zu ernennen.

 

 

In der Magistratssitzungen 29.03.2023 beantragte auf Anregung der Feuerwehrleitung Michael Merle diese Ernennung zu befürworten. Einstimmig wurde der Antrag angenommen. Rund 45 Feuerwehrleute waren anwesend, als Bürgermeister Merle die Urkunde verlas und anschließend an Martin Langer mit den besten Wünschen für die Zukunft übergab.

 

 

Jahreshauptversammlung 2023

Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fanden am vergangenen Samstag Ehrungen, Wahlen und Verabschiedungen statt. Die Veranstaltung begann um 20 Uhr im Feuerwehrhaus und wurde von zahlreichen Mitgliedern besucht.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden und scheidenden Wehrführer Martin Langer folgte eine Schweigeminute für diejenigen, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Martin Langer berichtete über die Anzahl der Mitglieder im Verein als auch der aktiven Feuerwehrleute sowie über die Aktivitäten des letzten Jahres. Als neue Veranstaltung wurde letztes Jahr das Kartoffelfest gut von der Bevölkerung angenommen, und daher steht das Fest auch dieses Jahr am 24. September auf dem Terminkalender. Die Einsatzabteilung wurde im Jahr 2022 zu 10 Einsätzen im Raum Butzbach angefordert.

Der Jugendwart Daniel Ernst verlas seinen Bericht zur Jugend- bzw. Mini-Feuerwehr. Zurzeit sind in Münster leider keine Gruppen aktiv. Der Einladung zu einer Infoveranstaltung im Oktober sind leider nur sehr wenige Eltern gefolgt, sodass im Frühjahr nochmals eine Informationsveranstaltung angeboten wird. Reinhard Huber informierte über die Aktivitäten der Alters-& Ehrenabteilung. Es fanden in 2022 Corona bedingt nur 6 Treffen statt, die immer kurzfristig und nach Wunsch abgehalten und durchweg gut besucht waren. Für 2023 wurde erstmalig ein fester Terminplan festgelegt. Ausführlich berichtete Daniel Ernst über den FFC Harmlos. Auch hier sind noch die Auswirkungen der Einschränkungen der letzten beiden Jahre zu verzeichnen Die sonst immer ausverkaufte Faschingsveranstaltung konnte noch nicht durchgeführt, aber das Dorffest am 30. Juli war wieder ein sehr schöner Abend. Mit 112 Mitgliedern ist der FFC Harmlos als Unterabteilung der FFW Münster eine Größe im Dorfleben von Münster geworden. Der Kassenbericht wurde sehr ausführlich vorgetragen, sodass die Mitglieder einen umfassenden Überblick über die Finanzlage des Vereines bekommen konnten. Kassenprüfer Wolfgang Wissig berichtet über die Kassenprüfung und schlug vor den Antrag auf Entlastung des Vorstandes zu stellen, dem die Versammlung einstimmig folgte.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung waren die Wahlen zur Wehrführung und dem Standortausschuss. Diese werden im Turnus von 5 Jahren im Rahmen der Jahreshauptversammlung von den aktiven Einsatzkräften gewählt.

Lange vor dieser Versammlung hatte Martin Langer der Einsatzabteilung seine Entscheidung mitgeteilt nicht mehr als Wehrführer kandidieren zu wollen. Nach 22 Jahren Wehrführung, sei die Zeit gekommen einen Schritt zurückzutreten und an jüngere Leute den Staffelstab zu übergeben.

Die Wahl zur Wehrführung wurden von Stadtbrandinspektor Christian Veitenhansl als Wahlleiter in geheimer Wahl durchgeführt. Martin Geretschläger wurde als Wehrführer und Denis Schmidt wurde als 1. stellv. Wehrführer gewählt. Martin Geretschäger war bisher als 2. stellv. Wehrführer in Münster tätig. In den Standortausschuss wurden Marcel Schwitalla, Alexander Dietz und Martin Langer per Handzeichen gewählt.

Im Anschluss daran wurde für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit Alfred Dilges geehrt. In diesem Zusammenhang wurde auch der scheidende Gerätewart Peter Müller und die Standausschussmitglieder Roland Langer, Ralf Schwitalla und Daniel Ernst verabschiedet. Marcel Schwitalla wird nun die Funktion des Gerätewartes für Münster übernehmen. Aufgrund der langen und erfolgreichen Tätigkeit für die FFW Münster wurde Martin Langer zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Mit rückblickenden und dankenden Worten von Martin Geretschläger, Daniel Ernst und Thomas Kroll wurde Martin Langer verabschiedet. Nachdem der Stadtbrandinspektor Christian Veitenhansl, Florian Wendland ( stellv. WF Wehrführer Hoch-Weisel), 1. Stadtrat Markus Ruppel, Martin Dietrich (FFW Wiesental)., Walter Fehr (FFW Fauerbach), Benjamin Grießl (Stadtjugendwart) und Ortsvorsteher Roland Langer ihre Dankes- und Gruß- und unterstützenden Worte beendet hatten, wurde die Versammlung abrupt durch eine Alarmierung der Einsatzkräfte unterbrochen. Hier zeigte sich erneut, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr für die Gemeinde ist.

Da fast alle Tagesordnungspunkte bereits erledigt waren, wurde von Martin Geretschäger die Veranstaltungstermine für 2023 bekanntgegeben und im Anschluss die Versammlung geschlossen.

Kartoffelfest 25.09.2022

Am Sonntag den 25.09.2022 hat die Freiwillige Feuerwehr am Gerätehaus ein kleines Fest organisiert.  Das Thema war „Rund um die Kartoffel“. Die kleine Fahrzeughalle wurde zur Küche umfunktioniert und in der großen Halle wurden aufgrund des feuchten Wetters die Bänke und Tische aufgestellt.

 

Die Verpflegung wurde so gut angenommen, dass die Kartoffelsuppe und die Ofenkartoffeln ausverkauft waren. Die vorbereiteten Pommes waren schnell verspeist, so dass hier im Laufe der Veranstaltung die Pommes direkt vom Kartoffelverkaufsanhänger frisch geschnitten und sogleich frittiert wurden. Auch die Kartoffelwurst wurde sehr gut von den Gästen angenommen. 

Parallel dazu bestand für die kleinen Gäste die Möglichkeit mit der Kartoffel kreativ das Papier zu bedrucken und zu bemalen.  

Trotz des nicht optimalen Wetters wurde die Veranstaltung von der Bevölkerung gut besucht. Dafür ein recht herzliches Dankeschön!

 

Gemeinsame Übung 28.07.2022 auf dem Hubertus

Am Donnerstag fand eine gemeinsame Übung der Einsatzabteilung  Münster mit den FFs Hoch-Weisel, Maibach und Bodenrod auf dem Hubertus statt.

Der Hubertus wird demnächst wieder Flüchtlinge aufnehmen, dazu wurden Renovierungs- bzw Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die letzte gemeinsame Übung fand 2016 am Hubertus statt. Ziel der Übung war es daher den Standort Hubertus wieder „kennen zu lernen“. Die Übung gliederte sich in 2 Teile, Begehung der Gebäude in 2 Gruppen mit den Schwerpunkten Brandmeldeanlage durch Alexander Weiß, und Wohngebäude inklusive der in Frage kommenden Rettungswege durch Martin Langer. Ebenfalls hat der stellvertretende Stadtbrandinspektor Andreas Litwin unterstützt.

Im Anschluss wurde ein Einsatz unter vereinfachten Bedingungen geübt, d.h. ohne Atemschutzgeräte und ohne Nutzung Wasser. D.H. Brandmeldeanlage wurde ausgelöst, Personenrettung eingeleitet und parallel dazu die Brandbekämpfung durchgeführt.

Bilderstrecke:

 

 

Einsatz in Münster

Auf der K15, kurz vor dem Ortseingang Münster, kam es am Freitagvormittag 22.7.2022 zu einem Verkehrsunfall.

Der Fahrer eines Elektro-PKW kam aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und blieb auf der Beifahrerseite zwischen Böschung und Fahrbahn liegen. Hierbei wurde der PKW-Lenker in seinem deformierten Fahrzeug eingeschlossen und verletzt.

Alarmiert wurden die Butzbacher Feuerwehr-Standorte Münster, Hoch-Weisel und Kernstadt. Die Kameraden*innen aus Münster und Hoch-Weisel begannen mit der Fahrzeugöffnung und betreuten den Fahrer. Die Feuerwehrleute aus Butzbach stabilisierten den verunfallten PKW. Anschließend wurde eine Rettungsöffnung geschaffen und der Fahrer in enger Abstimmung mit dem Notarzt aus seiner Zwangslage befreit.

Der hinzualarmierte Rettungshubschrauber übernahm den Patienten, nachdem dieser durch den Notarzt und Rettungsdienst stabilisiert und für den Flugtransport vorbereitet wurde. Er wurde in ein Frankfurter Krankenhaus geflogen.

Im Einsatz waren insgesamt 37 Kameraden*innen der drei Standorte, der Einsatzleiter vom Dienst, die Polizei, ein bodengebundener Notarzt, ein Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt am Main.

Wie gewohnt verlief die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst reibungslos.

Schulungen /Übungen 2021

Der Übungsbetrieb war, zumindest in den Sommer- und Herbstmonaten eingeschränkt möglich, gegen Ende der 2. Jahreshälfte wurde erneut gestoppt. Aber es konnten immerhin 17 Übungen und Unterrichte durchgeführt werden, darunter die Leerung des Hochbehälters Wiesental, dieser wird nun durch den Wiesentaler Feuerwehrverein saniert und anschließend wieder durch uns befüllt. So steht dieses Wasserreservoir für Brandeinsätze zur Verfügung.

Zwei überregionale Übungen fanden im vergangenen Jahr auch statt:

Die Waldbrandübung in Maibach am 02.10.2021, an der sogar Kräfte der Berufsfeuerwehr Frankfurt sowie der Polizeihubschrauber teilnahmen sowie die Übung Sammelraum in Niederkleen am 13.11.2021.

 

Ausbildung auf Kreisebene hat im Wetteraukreis eingeschränkt stattgefunden und Einsatzkräfte aus Münster nahmen das Angebot erfolgreich war. Unter anderem fand ein Grundlehrgang im DGH Münster statt und wurde von den Münsterer Einsatzkräften organisatorisch unterstützt.

Fotogalerie:

 

Alarm-Monitor installiert

 

 

 

Kürzlich wurde der Alarm-Monitor in der Fahrzeughalle 10-48 installiert und in Betrieb genommen. Der Monitor ist über einen Bewegungsmelder geschaltet und aktiviert sich ca. 15 sek nach Betreten der Fahrzeughalle. Nach ca. 15 min schaltet er automatisch ab. Dort werden im Alarmfall Details für den Einheitsführer angezeigt, z.B. was ist, wo ist, welche FF kommt noch, welche Einsatzkraft kommt etc.

Daher ist es wichtig dass  sofort bei Alarmierung wahrheitsgemäß durch alarmierten Einsatzkräfte quittiert. D.h. bei Alarmierung ist sofort mitzuteilen ob die Einsatzkraft kommt oder nicht.  Ebenso wichtig ist, dass der Status immer aktuell ist, z.B. krank oder Urlaub..

All das kann der Einheitsführer auslesen, das macht aber nur Sinn wenn die Angaben stimmen.

Rückmeldungen über euer Handy sind ebenfalls möglich.

Der Monitor ist so platziert, dass er von außen nicht einsehbar ist, da hier sensible Daten angezeigt werden.

Außerhalb einer Alarmierung zeigt der Monitor einige allgemeine Daten an, Wetter, Nachrichten etc. diese werden durch uns noch angepasst. Hier soll noch so etwas wie ein Schwarzes Brett eingefügt werden.

 

Übung Betonwerk Münster

Feuer im alten Betonwerk 

Bei einem Brand im ehemaligen Betonwerk wurden mehrere Menschen vermisst. Insgesamt 5 Personen konnten das brennende Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen. Alarmiert wurden die Wehren aus Münster, Hoch-Weisel und Fauerbach. 

So oder so ähnlich könnte ein Realfall aussehen. Doch am Freitagabend handelte es sich zum Glück nur um eine Gemeinschaftsübung der Philippsecker Wehren. 

Angenommen war ein Brand im Gebäude des ehemaligen Werkes. In den weitläufigen Räumen waren insgesamt 5 vermisste Personen gemeldet worden. Umgehend wurden Trupps unter Atemschutz in die Räume zur Suche und Rettung geschickt.  

Das Hauptaugenmerk lag bei dieser Übung auf der Menschenrettung. Die Räume wurden entsprechend vernebelt, sodass wie im Realfall Nullsicht herrschte. Die Absuche der Räume erfolgte im erlernten Schema, alle Vermissten wurden aufgefunden und ins Freie verbracht. 

Die Manöverkritik fiel insgesamt positiv aus, kleinere Dinge wurden angesprochen und werden bei den nächsten Übungen nochmals besprochen und geübt. 

Die Zusammenarbeit lief reibungslos, die Abläufe waren routiniert und der Spaß kam nicht zu kurz. Alle Beteiligten haben etwas aus dieser Übung „mitnehmen“ können. 

Übungsleiter Paul Ernst und Wehrführer Martin Langer bedankten sich bei den Kameraden*innen für die gelungene Übung, die angesichts der Außentemperaturen eine sehr schweißtreibende Sache war.  

Besonders bedankten sie sich bei Herrn Sammet von der Fa. Jaweed, die das Gebäude für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.